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Mit Energie sinnvoll umgehen

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Aktuelle Neuigkeiten

Aktuelles 2018

Sie finden uns auf folgenden Ausstellungen und Veranstaltungen etc.

20.04. - 23.04.2017 Messe Altmühlfranken,
Festplatz Weißenburg

30.04.2017                Fa. Probst GmbH,
Großbreitenbronn 31, 91732 Merkendorf

25.06.2017                Johannitag,
91746 Weidenbach

06.09. - 10.09.2017 Donau-Ries-Ausstellung,
Neudegger Allee 5-7, 86609 Donauwörth

08.10.2017                Herbstausstellung,
Kappelstr. 1, 91741 Theilenhofen

Büro in Nürnberg eröffnet

Nürnberg/Weißenburg.

Bereits seit längerem ist Stefan Holz neben Weißenburg-Gunzenhausen auch im Raum Donauwörth sowie der Metropolregion Nürnberg/Fürth/Erlangen tätig und freut sich über die hervorragende Zusammenarbeit mit den ansässigen Handwerkern. Für eine optimale Baubegleitung ist allerdings eine Adresse vor Ort nörig. So hat sich der erfahrene Energieberater entschlossen, eine Dependance in Nürnberg zu eröffnen. So kann nun noch effizienter gearbeitet werden.

Ansprechpartner im neuen Büro ist Matthias Otto. Der gebürtige Nürnberger kennt sich nicht nur mit den örtlichen Gegebenheiten bestens aus. Der Handwerksmeister Elektrotechnik hat seine Weiterbildung zum Energieberater bei keinem Geringeren absolviert als seinem heutigen Chef, der auch als Dozent tätig ist. Ob Bauphysik oder Anlagentechnik, es sind die Zusammenhänge, die seinen Beruf für ihn so interessant und wertvoll machen. Stefan Holz wird allerdings in der Anfangszeit noch mit vor Ort sein.

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StadtZeitung Weißenbuirg, Mittwoch, 7. Juni 2017

Für Baudenkmal und besonders erhaltenswerte Bausubstanz zugelassen!!!

Baudenkmale und sonstig besonders erhaltenswerte Bausubstanz sind einfach etwas besonderes. In der Regel sind die Gebäude bereits sehr alt, ganz anders gebaut als wir das heute kennen und dennoch haben sie lange Zeit überdauert und stehen heute noch zur Verfügung. Ob das unsere modernen Häuser auch schaffen bleibt ab zu warten.

Alte Bausubstanz zu sanieren und auf heutige Anforderungen auf zu werten ist daher die "Königsdisziplin" für alle Architekten, Bauphysiker und Handwerker. Hier darf nicht mit modernem Maßstab gerechnet werden - das System Denkmal funktioniert eben anders.

Von der "Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege GmbH (WTA GmbH)" die als Koordinierungsstelle "ENERGIEBERATER FÜR BAUDENKMAL UND ERHALTENSWERTER BAUSUBSTANZ" fungiert wurde ich als sachverständiger Energieberater für diese "Königsdisziplin" anerkannt.

Damit bin ich zukünftig als Energie-Effizienz-Experte im Sinne der KfW-Förderprogramme auch für die speziellen Förderungen von Baudenkmalen zugelassen.

gez. Stefan Holz

Energieausweis - DUH: Energetische Informationen sind für Makler verpflichtend

Auch Immobilienmakler müssen in Werbeanzeigen über den energetischen Zustand einer Immobilie informieren. Das bestätigt das Oberlandesgericht (OLG) Hamm in zwei Grundsatzentscheidungen (AZ: I-4 U 8/16 und AZ: I-4 U 137/15), die jetzt vorliegen. Vorangegangen waren elf Landgerichtsentscheidungen, die die Rechtsauffassung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bestätigten. Die jetzigen Grundsatzentscheidungen des OLG Hamm gehen auf Rechtsverfahren zurück, die die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation 2015 gegen zwei Immobilienmakler eingeleitet hatte, weil diese wettbewerbswidrig in Werbeanzeigen keine Auskünfte zur Art des Energieausweises und zum Baujahr beziehungsweise zum wesentlichen Energieträger für die Beheizung der angebotenen Immobilien erteilt hatten.

Seit Mai 2014 müssen laut Energiesparverordnung (EnEV) in Immobilienanzeigen Angaben zum energetischen Zustand von Immobilien enthalten sein. Diese umfassen den Wert des Energiebedarfs oder Energieverbrauchs, den wesentlichen Energieträger für die Heizung des Gebäudes sowie das Baujahr und die Art des Energieausweises. Die DUH überwacht seitdem stichprobenhaft, ob die neue Vorschrift eingehalten wird und leitet bei Missachtung rechtliche Schritte ein. Makler hatten vor Gericht in mehreren Verfahren eingewandt, dass die Verordnung für sie nicht gelte und sie für das Fehlen von Angaben nicht einstehen müssten.

Das OLG Hamm bestätigte die Rechtsposition der DUH. Laut Gericht sei es für den Interessenten von besonderer Bedeutung, „möglichst frühzeitig einen Eindruck von der energetischen Qualität des angebotenen Gebäudes und damit zugleich die Möglichkeit zu einem überschlägigen Vergleich der Kosten für Heizwärme mit anderen Immobilienangeboten zu erhalten.“ Und weiter: „Die unzureichenden energiebezogenen Informationen können den Verbraucher dazu veranlassen, aufgrund der Immobilienanzeige Kontakt zu der Beklagten [Anmerkung: gemeint ist der Makler] aufzunehmen. Diese Entscheidung hätte der Verbraucher gegebenenfalls nicht getroffen, wenn er sich anhand der Angaben […] bereits aufgrund der Immobilienanzeige näher über die energiebezogenen Eigenschaften der Immobilie hätte informieren können.“

DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch sieht die Rechtsauffassung der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation bestätigt. „Das Urteil stärkt die Rechte von Verbrauchern und schafft Rechtssicherheit auch für die Immobilienhändler. Die DUH wird weiter prüfen, ob die Informationspflichten eingehalten werden und Verstöße konsequent juristisch verfolgen. Diese Urteile korrigieren zudem die Umsetzung der europäischen Klimaschutzvorschrift durch die deutsche Bundesregierung.“ Rechtsanwältin Juliane Schütt, die die DUH in den Verfahren vertreten hat: „Das OLG Hamm hat sich zu den Rechtsfragen der Maklerhaftung deutlich positioniert. Die Angaben zur energetischen Beschaffenheit sind laut OLG ‚wesentliche Informationen‘, die Verbrauchern nicht vorenthalten werden dürfen.“

Verantwortlich dafür, dass sich Anbieter von Immobilien an ihre Informationspflichten halten, sind die Bundesländer. Eine im Frühjahr 2016 von der DUH durchgeführte schriftliche Anfrage bei allen zuständigen Behörden habe jedoch verdeutlicht, dass diese nicht wirkungsvoll prüfen, ob den potenziellen Mietern oder Käufern einer Wohnung oder eines Hauses Energieausweise vorgelegt werden. Schleswig-Holstein antwortete der DUH zum Beispiel: „Die Einhaltung der Pflicht zur Vorlage des Energieausweises ist keine vorrangige Aufgabe des Staates sondern des Verkäufers.“ Aus Rheinland-Pfalz hieß es: „Eine Prüfung von Werbeangeboten ist nicht sinnvoll.“ Und Hessen negierte gar seine Verantwortung: „Die Gewährleistung der Aufnahme von Informationen zur energetischen Qualität in Immobilienanzeigen ist nicht Aufgabe der Landesbehörden.“

Agnes Sauter, Leiterin Verbraucherschutz bei der DUH, kritisiert: „Bund und Länder lassen die Verbraucher allein und weigern sich mehrheitlich mit fadenscheinigen Ausflüchten, um die Vorlage des Energieausweises nicht überprüfen zu müssen. Wir fordern die zuständigen Behörden deshalb auf, ihrer Verantwortung nachzukommen und nicht weiter durch Untätigkeit die Energieeinsparverordnung zu untergraben.“ GLR

GEB Newsletter: 20-2016 | 18.10.2016