mehr erfahren
Stefan Holz-Energieberatung GmbH - Logo

Mit Energie sinnvoll umgehen

+49 (0) 98 34 / 3 81 97 93

Presse Stefan Holz-Energieberatung GmbH

Umzug war überfällig

Seit Januar 2018 befindet sich das Büro in der Sanitätsrat-Dr.-Knöll-Straße 1a

Stadtzeitung 31.01.2018

Energieberatung auf der Kirchweih in Theilenhofen

Doris und Stefan Holz freuten sich über den guten Besuch ihrer ersten Hausmesse in Theilenhofen

 

Die Besucher kamen trotz des regnerischen Wetters zur ersten Hausmesse von Stefan Holz nach Theilenhofen

Theilenhofen: Stefan Holz Energieberatung |

Theilenhofen – Zur Kirchweih in Theilenhofen präsentierte sich der Energieberater Stefan Holz in seiner Heimatgemeinde zum ersten Mal mit einer eigenen Hausmesse. Die Stefan Holz-Energieberatung GmbH ist mit 7 Mitarbeitern eine der größten Firmen der Region, die sich ausschließlich auf die Energieberatung bauwilliger Kunden aus dem privaten, öffentlichen, landwirtschaftlichen und gewerblichen Bereich spezialisiert hat.

Stefan Holz gründete die GmbH bereits im Jahr 2004 in Nürnberg und zog dann 2006 mit seiner Firma nach Theilenhofen. Das Team von Geschäftsführer Stefan Holz besteht derzeit aus fünf hochqualifizierten Beraterinnen und Beratern unterschiedlicher Fachbereiche sowie zwei Teamassistentinnen. Die unterschiedlichen Grundqualifikationen reichen vom Handwerksmeister bis zum Fachingenieur im Bereich Bauphysik, Anlagentechnik oder Umweltschutz. Ständige Fort- und Weiterbildung sichert dabei die Kompetenzen und garantiert den Kunden eine hohe Beratungs- und Planungsqualität. Aktuell bildet sich Stefan Holz selbst zur Fachkraft für Einbruchschutz weiter.

Die ersten Jahre waren für das junge Unternehmen sehr schwer berichtet uns der Geschäftsführer Stefan Holz. Es konnten nur wenige Bauherren mit dem Begriff der Energieberatung im Baugewerbe wirklich etwas anfangen. Die Bedeutung dieser speziellen Sparte in der Baubranche wurde aber in den letzten Jahren immer mehr Menschen bewusst, besonders dadurch, dass für energiesparende Bau- und Sanierungsmaßnahmen immer mehr Fördermittel aus den öffentlichen Bereichen zur Verfügung gestellt und dadurch die Finanzierung dieser Projekte auch erleichtert wurde. Dabei zeigen Gebäude die vor 1980 erbaut wurden ein wesentlich höheres Energieeinsparungspotenzial auf als Gebäude die nach diesem Termin erbaut wurden, da durch die damalige Ölkrise bereits mit wesentlich mehr energiesparenden Baustoffen gebaut wurde.

Bei der Hausmesse in Theilenhofen zeigten sich trotz des regnerischen Wetters sehr viele Besucher an diesen Fragen interessiert und besuchten die verschiedenen Stände. Neben Stefan Holz informierten auch Firmen wie Fröling Biomasseheizung aus Insingen, der Fensterbauer Kipf & Sohn aus Markt Berolzheim, die Lüftungsbaufirma Vent-Axia aus Eichstätt, die Zimmerei Ortner & Stöhr aus Alesheim, die Firma Rieger & Kraft aus Weißenburg und noch verschiedene andere Firmen aus der Baubranche die Besucher über die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Energieeinsparung. Auch die Raiffeisenbank war mit einem Informationsstand auf der Hausmesse vertreten um die Besucher über die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten aus öffentlichen Finanzmitteln zu informieren.

Der Besuch der ersten Hausmesse von Stefan Holz zeigte, dass er mit der Spezialisierung auf die Energieberatung sehr erfolgreich eine Marktlücke in der regionalen Baubranche ausfüllt und mit seinen hochqualifizierten Mitarbeitern und dem vorhandenen Netzwerk mit anderen Baufirmen für seine Kunden eine qualitativ hochwertige und kompetente Beratung und Betreuung sicherstellen kann, wobei er die Bedürfnisse aller Bereiche der Bauträger von privaten bis zu kommunalen und gewerblichen Bauherren abdeckt und professionell betreut.

(KH)


16 neue „Grüne Hausnummern“ für Häuslebauer in Altmühlfranken

Die Preisträger der Grünen Hausnummern 2017. Foto: Zukunftsinitiative altmühlfranken


Die besten "Grünen Hausnummern" in Altmühlfranken befinden sich in Dettenheim, Ellingen, Meinheim und Gunzenhausen. 16 Preisträger wurden durch Landrat Gerhard Wägemann ausgezeichnet und erhielten neben edlen grünen Hausnummern aus Glas ebenso attraktive Sachpreise überreicht.

"Ich freue mich, Sie heute bei der Verleihung der Grünen Hausnummer 2017 für Altmühlfranken willkommen zu heißen. Denn es handelt sich um ein Pionier-Projekt, da es Ähnliches auf Landkreisebene noch nicht gibt - zumindest nicht in Franken" leitete Landrat Gerhard Wägemann den Abend ein. Und in der Tat verbringen wir so viel Zeit unseres Lebens in den eigenen vier Wänden, dass es durchaus Sinn macht bei Neubau oder Sanierung Materialien und Technik so zu wählen, dass wir uns wohlfühlen, gleichzeitig aber weder uns noch der Umwelt schaden und im Idealfall auf regionale Baustoffe und Firmen setzen und bei der Gestaltung des Wohnraums auch an die Zukunft denken, wenn wir vielleicht nicht mehr so agil sind.

Insgesamt knapp 50 Personen fanden sich im feierlich hergerichteten Foyer des Landratsamtes in Weißenburg ein, um dieser Auszeichnung für nachhaltiges Bauen & Sanieren beizuwohnen. Darunter auch die 16 Preisträger für 2017, die neben einer Grünen Hausnummer aus Glas und einer Urkunde auch ein BIER Paket altmühlfranken und ein Büchlein zum CO2-Sparen erhielten, um das Erreichte noch verfeinern zu können. Die Fach-Jury hatte keine leichte Aufgabe. Mitglieder waren Renate Peiffer (Architektin und Energieberaterin), Carola Simm (Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege), Stefan Holz (Energieberater), Kathrin Kimmich (Zukunftsinitiative altmühlfranken), Andreas Scharrer (Regionalmanager) und Heidi Stöhr (Baubiologin und Zimmerin). Letztere war auch Ideengeberin für dieses Landkreis-Projekt. An fünf Tagen im August reiste die Jury durch Altmühlfranken und stattete allen 24 Häusern einen Besuch ab. Nicht alle Bewerber schafften die Anforderungen, welche die vier Kategorien "Verwendete Baustoffe", "Energie- und Haustechnik", "Natur & Umwelt" sowie "Ökonomie und Nachhaltigkeit" ihren Häusern abverlangten und drei wurden für die nächste Runde 2019 zurückgestellt. "Es reicht eben nicht, nur in puncto Energie- und Haustechnik Spitze zu sein, sondern man muss in allen Kategorien punkten, um die Auszeichnung zu erhalten" so Regionalmanager Andreas Scharrer.

Es wurde spannend im Foyer als alle 16 Preisträger in Wort und Bild mit ihren Besonderheiten kurz vorgestellt und anschließend die drei Bestplatzierten verkündet wurden: Platz drei war geteilt und ging an Familie Roth aus Gunzenhausen und Familie Hufnagel aus Meinheim. Beide durften sich über Zusatzpreise in Form von 1.000 kg Holz aus Altmühlfranken und einer verbundweiten 31-Tage MobiCard freuen, die vom Energiehof Ellingen und vom Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) zur Verfügung gestellt wurden. Platz zwei belegte Familie Garscha aus Ellingen, die nun ein verlängertes Wochenende lang einen VW E-Golf testen darf (Autohaus Bierschneider) und über 10 Jahre eine Gutschrift von 50 Euro auf ihre jährliche Stromrechnung erhält (Stadtwerke Weißenburg). Der erste Platz ging an Familie Gruber aus Dettenheim. Sie freute sich über eine dreimonatige Testfahrt eines Nissan LEAF mit Elektromotor (Autohaus Hilpert) und einer Gutschrift in Höhe von 75 Euro für die nächsten 10 Jahre auf ihre jährliche Stromrechnung (Stadtwerke Weißenburg).

Bei einem regionalen Buffet klang der feierliche Abend aus, man kam ins Gespräch, lernte sich kennen und inspirierte sich gegenseitig hinsichtlich neuer Projekte, die das eigene Wohn-Umfeld in Zukunft noch nachhaltiger gestalten sollen. Nun heißt es also aufmerksam durch Altmühlfranken zu streifen und auf Entdeckungsreise der Grünen Hausnummer zu gehen, die jetzt an 16 Häusern im Landkreis leuchten. Wem das zu mühsam ist, findet alle Preisträger auch unter www.altmuehlfranken.de/gruenehausnummer. Anfang 2018 wird eine Broschüre erscheinen, die alle Häuser ausführlich vorstellt. Und wer nun auf den Geschmack gekommen ist, sein eigenes Haus einmal unter die Lupe zu nehmen, kann dies 2019 tun. Dann startet eine neue Bewerbungsrunde für die "Grüne Hausnummer altmühlfranken".


Büro in Nürnberg eröffnet!

Nürnberg/Weißenburg.

Bereits seit längerem ist Stefan Holz neben Weißenburg-Gunzenhausen auch im Raum Donauwörth sowie der Metropolregion Nürnberg/Fürth/Erlangen tätig und freut sich über die hervorragende Zusammenarbeit mit den ansässigen Handwerkern. Für eine optimale Baubegleitung ist allerdings eine Adresse vor Ort nörig. So hat sich der erfahrene Energieberater entschlossen, eine Dependance in Nürnberg zu eröffnen. So kann nun noch effizienter gearbeitet werden.

Ansprechpartner im neuen Büro ist Matthias Otto. Der gebürtige Nürnberger kennt sich nicht nur mit den örtlichen Gegebenheiten bestens aus. Der Handwerksmeister Elektrotechnik hat seine Weiterbildung zum Energieberater bei keinem Geringeren absolviert als seinem heutigen Chef, der auch als Dozent tätig ist. Ob Bauphysik oder Anlagentechnik, es sind die Zusammenhänge, die seinen Beruf für ihn so interessant und wertvoll machen. Stefan Holz wird allerdings in der Anfangszeit noch mit vor Ort sein.

...

StadtZeitung Weißenburg, Mittwoch, 7. Juni 2017


Energieberater für Baudenkmale und besonders erhaltenswerte Bausubstanz

Baudenkmale und sonstig besonders erhaltenswerte Bausubstanz sind einfach etwas besonderes. In der Regel sind die Gebäude bereits sehr alt, ganz anders gebaut als wir das heute kennen und dennoch haben sie lange Zeit überdauert und stehen heute noch zur Verfügung. Ob das unsere modernen Häuser auch schaffen bleibt ab zu warten.

Alte Bausubstanz zu sanieren und auf heutige Anforderungen auf zu werten ist daher die "Königsdisziplin" für alle Architekten, Bauphysiker und Handwerker. Hier darf nicht mit modernem Maßstab gerechnet werden - das System Denkmal funktioniert eben anders.

Von der "Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege GmbH (WTA GmbH)" die als Koordinierungsstelle "ENERGIEBERATER FÜR BAUDENKMAL UND ERHALTENSWERTER BAUSUBSTANZ" fungiert wurde ich als sachverständiger Energieberater für diese "Königsdisziplin" anerkannt.

Damit bin ich zukünftig als Energie-Effizienz-Experte im Sinne der KfW-Förderprogramme auch für die speziellen Förderungen von Baudenkmalen zugelassen.

gez. Stefan Holz


Spende an die FFW-Geyern

Anlässlich der Jahreshauptversammlung vom 21.01.2017 übergabe unser Mitarbeiter Volker Lehnberger eine Spende in Höhe von 150,-€ der Freiwillligen Feuerwehr Geyern mit der wir deren Arbeit gerne unterstützen.

Bild, von links nach rechts: Volker Lehnberger, Vorstand Johann Hussendörfer, Kassier Andre Wechsler.

Stefan Holz Spendenübergabe FFW Geyern

Wussten Sie schon? Energiespartipp Nr. 5

Am 14. November 2016 wurde vom Kabinett der Klimaschutzplan 2050 beschlossen. Neben Beschlüssen zur Energieeinsparung im Bereich Verkehr, Land- und Forstwirtschaft sowie Industrie soll auch der Maßstab bei Neubau und Sanierung von Gebäuden weiter angehoben werden.

Ziel ist und bleibt ein bis 2050 nahezu klimaneutraler Gebäudebestand. Dies wurde von der Bundesregierung durch die Ratifizierung des Pariser Klimaschutzabkommen nochmals vertraglich bestätigt. Mit dem nun verabschiedeten Klimaschutzplan wird der Weg aufgezeigt wie das geschehen soll.

Für den Neubau von Gebäuden zeigt sich ein klarer Trend zu einer weiteren Verschärfung der Anforderungen, sodass mindestens mittelfristig der gesetzlich vorgeschriebene Neubaustandard mehr Effizienz aufweisen soll als das derzeitige Förderniveau „Effizienzhaus 55“ der KfW-Förderbank. Bis ins Jahr 2030 soll also das vorgeschriebene Neubauniveau in Reichweite des Passivhausstandard kommen.

Die Heizungs- und Anlagentechnik wird dabei eine zentrale Rolle spielen, denn neben einer sehr guten Gebäudehülle die den Energieverbrauch auf ein Minimum reduziert ist es auch ein konkretes Vorhaben das Zeitalter fossiler Energien zu beenden. Die Nutzung von Öl als Energieträger für Gebäudeheizungen soll bei der Neuinstallation drastisch unattraktiver werden und Erdgas wird wohl mehr durch Gas aus erneuerbaren Energieträgern ersetzt.

Eine gesetzliche Verpflichtung zum Einsatz erneuerbarer Energien beim Neubau von Gebäuden wurde durch das „Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG)“ bereits vor Jahren eingeführt. Es ist damit zu rechnen dass die Anforderungen zukünftig verschärft und auch auf den Gebäudebestand ausgedehnt werden. Das Bundesland Baden-Württemberg hat eine weitgehende Verpflichtung zum Einsatz erneuerbarer Energien bei Bestandsgebäuden bereits vor einigen Jahren mit Erfolg eingeführt.

Unstrittig ist auch, dass die Sanierungsrate von bestehenden Gebäuden seit Jahren viel zu gering ist um eine spürbare Einsparung an Energie und CO2-Ausstoß zu erreichen. Daher wird ein langfristig angelegtes, verlässliches und umfangreiches Investitions- und Modernisierungsprogramm angestrebt. Darin werden die bestehenden Förderungen von BAFA und KfW zur Sanierung der Gebäudehülle, der Heizungsanlage und die Umstellung auf erneuerbare Energieträger fortgesetzt und weiterentwickelt.

Insgesamt soll im Gebäudebereich eine CO2-Einsparung von mehr als 65% gegenüber 1990 erreicht werden. Da dies ein ehrgeiziges Ziel ist und bisherige Maßnahmen den gewünschten Erfolg noch nicht erreicht haben soll auch der „Vollzug“ der Vorschriften „gestärkt“ werden. Konkret heißt dies, dass die Einhaltung der Gesetze und Verordnungen zur Erreichung der Klimaschutzziele zukünftig auch kontrolliert und überwacht werden.

Auch wenn der Klimaschutzplan 2050 noch wenig konkrete Maßnahmen im Detail beschreibt, so gibt er doch eine deutliche Weichenstellung vor.

Wir informieren Sie gerne persönlich zu den momentanen gesetzlichen Anforderungen und den Möglichkeiten zur Nutzung lukrativer Förderungen. Gerne erstellen wir Ihnen auch ein individuelles Neubau- oder Sanierungskonzept.

(Stefan Holz-Energieberatung GmbH, Weißenburg)


Wussten Sie schon? Energiespartipp Nr. 4

Energieeffizienz in historischen Gebäuden? Ja, denn Baudenkmale kann man nicht nur bestaunen, man kann auch in Ihnen leben. Sie haben einen ganz besonderen Charme, der allerdings oft durch hohe Heizkosten geschmälert wird.

Die Sanierung von Baudenkmalen und besonders erhaltenswerter Bausubstanz ist immer mit den Interessen des Denkmalschutzes ab zu stimmen. Einen noch höheren Stellenwert hat allerdings die fachgerechte Planung und Ausführung von Sanierungsmaßnahmen an Denkmalen, sodass diese Gebäude in all Ihren kleinen Details auch die nächsten Jahrhunderte erleben.

Historische Bausubstanz wurde nicht nach DIN-Normen und Baugesetzbüchern errichtet. Baumeister haben ihre ganze Erfahrung in die Gebäude gesteckt und bei den heute noch existierenden Häusern wohl sehr viel richtig gemacht. Leider ist das nur bedingt mit unseren heutigen Ansprüchen vereinbar ist.

Neben Brandschutz, Gestaltung und Aufteilung der Räume etc., ist auch die Behaglichkeit in Verbindung mit den Energiekosten ein ganz wichtiges Thema. Um mit modernen Lebensgewohnheiten ein historisches Gebäude zu bewohnen gilt es zwar einige Kompromisse ein zu gehen, jedoch kann auch in unseren Kulturdenkmalen guter, behaglicher und im Unterhalt bezahlbarer Wohnraum entstehen.

Dabei ist es äußerst wichtig die bestehende Bausubstanz zu verstehen, die bauphysikalischen Zusammenhänge von Bestand und Sanierungsmaßnahmen zu berücksichtigen sowie die Nutzung der Räume und die Auflagen des Denkmalschutzes in eine ausführliche Planung mit ein zu beziehen.

Durch mangelhafte Arbeiten, falsche Materialien und ein Unverständnis für Baukonstruktionen vergangener Zeiten wurden bereits zahlreiche Schäden provoziert. Der Aufwand ein historisches Gebäude zu sanieren ist weitaus höher als für ein Gebäude aus den letzten paar Jahrzehnten – ganz besonders in der Planung.

Um ein Baudenkmal nicht als Belastung sondern als Change zu sehen gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten, wie z.B. Steuervorteile, Zuschüsse der unteren Denkmalschutzbehörde, kommunale Programme und auch Förderungen durch die KfW-Förderbank. Das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren – Denkmal“ setzt im Vergleich zu Sanierungen modernerer Gebäude bei historischer Bausubstanz geringe Anforderungen und lässt darüber hinaus zahlreiche Abweichungen zu, die an die möglichen Sanierungsmaßnahmen angepasst, die Nutzung einer günstigen Finanzierung oder direkter Zuschüsse ermöglichen. Darüber hinaus wird auch die Planung mit 50% der Kosten direkt bezuschusst was in vielen Fällen einen ganz wesentlichen Anreiz bietet und eine fachgerechte Planung bezahlbar macht.

Wir informieren Sie gerne persönlich zu den Möglichkeiten einer energetischen Sanierung historischer Gebäude, den Fördermöglichkeiten der KfW und erstellen Ihnen bei Bedarf ein individuelles Sanierungskonzept.

(Stefan Holz-Energieberatung GmbH,

Weißenburg)


Wussten Sie schon? Energiespartipp Nr. 3

In landwirtschaftlichen Betrieben gibt es oftmals sehr große Potentiale zur Energieeinsparung.

Lukrative Förderprogramme unterstützen die Suche nach „Energiefresser“ und bieten hohe Zuschüsse bei Investitionen.

So können bereits geplante Ersatzinvestitionen oder technische Umstellungen in Melkstand, Milchkühlung, Heizungs- und Lüftungstechnik der Stallungen oder auch Entmistungsanlagen, Rührwerke, Mühlen und Fördereinrichtungen mit bis zu 30% der Kosten bezuschusst werden.

Grundlage dazu ist ein Gutachten eines vom Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zugelassenen sachverständigen Energieberater. Darin wird der Energiebedarf der einzelnen Verbraucher im landwirtschaftlichen Anwesen aufgenommen – teilweise über eine Woche gemessen – und untersucht. Die größten Einsparpotentiale des Hofes werden so herausgearbeitet, für die anschließend Vorschläge zur Effizienzsteigerung entwickelt werden. Das Gutachten wird vom BLE mit 80% der Kosten bezuschusst, sodass die Arbeit des Energieberaters für jeden Landwirt erschwinglich bleibt.

Für die Förderungen des Bundesamtes sind derzeit lediglich 19 Sachverständige in ganz Bayern zugelassen, wovon zahlreiche gelistete Personen sich auf rein gartenbauliche Betriebe spezialisiert haben. Die Sachverständigen des Bundesamtes für Landwirtschaft und Ernährung müssen fundierte Kenntnisse in der Beratung landwirtschaftlicher Betriebe, jahrelange Berufserfahrung in der Energieberatung, sowie Aus- und Weiterbildungen im landwirtschaftlichen Bereich nachweisen.

Bereits seit dem Frühjahr 2016 ist Stefan Holz als sachverständiger Energieberater beim BLE gelistet und konnte mit seinem Team bereits für mehrere Betriebe Gutachten erstellen. Dabei wurden Energie-Einsparpotentiale von über 50% nachgewiesen, sodass Einzelinvestitionen in Höhe von über 150.000,-€ mit einem Zuschuss von 30% förderfähig wurden.

Die Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft ist mittlerweile fester Bestandteil des „Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE)“. Die bisherigen Untersuchungen zeigen ganz unterschiedliche Energiekennzahlen für gleichartige landwirtschaftliche Unternehmen sodass generell von großen Energieeffizienz-Unterschieden auf deutschen landwirtschaftlichen Höfen ausgegangen wird. Zur Schonung der Umwelt sowie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ist es daher mittelfristig absolut notwendig neue Technik sowie Verfahren und Betriebsabläufe auf den landwirtschaftlichen Anwesen ein zu führen um den Umgang mit Energie zu verbessern.

(Stefan Holz-Energieberatung GmbH,

Weißenburg)

Katja Koplin

Wussten Sie schon? Energiespartipp Nr. 2

Auch eine Innendämmung der Gebäudehülle kann den Energieverlust durch die Wände halbieren, vor Schimmel schützen und die Behaglichkeit steigern.

Schon allein 342 Millionen m2 Außenwandfläche stehen in Deutschland unter Denkmalschutz und können in der Regel nicht von außen gedämmt werden. Hinzu kommen Häuser, die als besonders erhaltenswert gelten und Gebäudeteile, an die beispielsweise wegen Nachbarbebauung kein Wärmedämmverbundsystem angebracht werden kann. Nicht zu vergessen sind Wohnungen in Eigentümergemeinschaften, die aufgrund der rechtlichen Situation nicht durch die Gemeinschaft energetisch verbessert werden können.

Viele der oben beschriebenen Gebäude und Wohnungen sind jedoch nicht nur schlecht zu beheizen, sondern sind mittlerweile auch durch Schimmel belastet. Dadurch leidet die Wohnqualität erheblich und der Wert der Immobilie sinkt.

In diesen Fällen bleibt letztlich – über kurz oder lang – nichts anderes, als Maßnahmen auf der Innenseite des Gebäudes zu ergreifen, sprich eine Innendämmung an zu bringen. Da die bestehende Wand durch das Anbringen einer Dämmschicht auf der warmen Seite besonders im Winter kälter wird, ist diese Dämmmaßnahme allerdings problematisch zu sehen und muss gut durchdacht werden.

Durch nicht fachgerecht geplante und ausgeführte Innendämmungen kommt es zu einem übermäßigen Feuchteanstieg in der Wand was zu Schäden in Form von feuchten Stellen, Schimmelbildung bis hin zu statischen Problemen durch abgefaulte Balken und anderen Zersetzungsprozessen in der Konstruktion führen kann.

Da sich dieses Problem besonders in den letzten Jahrzehnten durch die Zunahme der Dämmstandards und der Ansprüche an die Wohnqualität gezeigt hat, wurde hier auch viel geforscht, entwickelt und erprobt. Es wurden Regelwerke geschaffen in denen die Erfahrungen aus den Untersuchungen und Auswertungen alter Bausubstanz eingeflossen ist. Durch Simulationsprogramme wurde ein Weg gefunden, dies im Einzelfall auch rechnerisch zu erfassen und die Grenzen der Dämmungen auf der Innenseite zu bestimmen.

Wichtig ist dabei, die bestehende Wand genau zu erfassen, die Wohnsituation mit ein zu beziehen und ein besonderes Augenmerk auf die Durchfeuchtung der Wand durch Schlagregen von außen zu werfen.

Speziell ausgebildete und geschulte Planer können diese Parameter mit geeigneter Software zu einem Konzept zur Innendämmung ausarbeiten, sodass jede Wohnung soweit verbessert werden kann, dass sie heutigen Ansprüchen genügt.

Die Stefan Holz-Energieberatung GmbH besitzt die Messtechnik, um die verschiedenen Parameter einer Wand zu analysieren und kann auch den Schlagregenschutz der Außenfassade klassifizieren. Wir können durch spezielle Software mögliche Materialien und Dämmstoffstärken für eine Innendämmung im speziellen Fall ermitteln und diese durch eine fachgerechte Planung der Details zu einem Konzept zusammenstellen.

Fragen Sie nach, bevor es zu vorhersehbaren Problemen bei Dämmmaßnahmen kommt und vereinbaren Sie einen Termin, zu einem kostenlosen Erstgespräch in unserem Büro in Weißenburg.

(Stefan Holz-Energieberatung GmbH, Weißenburg)


Wussten Sie schon? Energiespartipp Nr. 1

Ein sogenannter „hydraulischer Abgleich“ der Heizungsanlage steigert die Effizienz des Systems ähnlich stark wie der Austausch des Kessels.

Hinzu kommt, dass ein neuer Öl- oder Gas-Brennwertkessel nur dann die versprochene Energieeffizienz aufweist, wenn das Heizungssystem mit den verbauten Heizkörpern auch die Voraussetzung dazu bietet. Im Schnitt wird der Energiebedarf einer Heizanlage um ca. 11% nur durch die Optimierung und Einstellung der Umwälzpumpe, vollständige Dämmung der Verteilleitungen, Austausch und Einstellung von Thermostatventilen sowie evtl. den Austausch besonders ungünstiger oder schlechter Heizkörper gesenkt.

Dies ist besonders Interessant wenn man berücksichtigt, dass die Arbeiten zum hydraulischen Abgleich im Bereich von ca. 1.500,-€ (je nach Gebäude) liegen und in vielen Fällen ähnliche Auswirkungen auf die Energieeffizienz eines Gebäudes haben wie der Brennertausch der unter 4.000,-€ nur schwer zu haben ist.

Da dies auch von den Effizienz-Experten des Bundeswirtschaftsministeriums erkannt wurde gibt es seit August ein Programm zur Förderung der Heizungsoptimierung.

Dadurch erhält jeder, der einen vollständigen Abgleich seiner Heizungsanlage durchführt einen Zuschuss von 30% der Kosten. Soweit so gut – das Problem liegt allerdings im Detail. Um der Schwierigkeit dabei auf die Schliche zu kommen muss man wissen, dass der hydraulische Abgleich mit der Einstellung der Heizkörper nur so gut sein kann wie dessen Grundlage, nämlich die Ermittlung der in den einzelnen Räumen benötigten
Heizleistung.

Die Qualität der zu erstellenden Heizlastberechnung ist also bei den Arbeiten zum Abgleich der Heizungsanlage sehr entscheidend. Es ist ein ganz wesentlicher Punkt die
Bausubstanz des Gebäudes zu erfassen und in ihrer Gesamtheit zu beurteilen. Genau das tun die entsprechend qualifizierten Energieberater tagtäglich und sind daher erste Adresse wenn es um die Erstellung von qualifizierten Heizlastberechnungen geht. Außerdem kann ein sachverständiger Energieberater, der in der Energie-Effizienz- Experten Liste der DENA steht auch die entsprechenden Fördermittel für Sie beantragen.

(Stefan Holz-Energieberatung GmbH, Weißenburg)


Qualitätssicherung am Bau

Theilenhofen – Die Möglichkeit eine Bau- oder Sanierungsmaßnahme durch Sachverständige begleiten zu lassen und dafür 50% der Kosten als Zuschuss zu erhalten ist ein wichtiger Baustein der Förderbank KfW die Qualität auf dem Bau zu erhöhen.  Dazu gehört auch die messtechnische Überprüfung der Gebäudehülle durch eine Luftdichtheits-messung.

Durch diesen sogenannten „Blower-Door-Test“ werden Problemstellen an Fenstern, Außentüren oder im Dach erkannt und können noch rechtzeitig nachgebessert werden. Dabei stellt sich die Frage: „Warum muss ein Haus so dicht sein?“ – kurz um, weil es bei unserer ohnehin bereits sehr dichten Bauweise sonst ein hohes Risiko von Feuchte in die Baukonstruktion gibt und es im Laufe der Zeit zu teils erheblichen Schäden kommt.

Um diesem Risiko vor zu beugen und den Qualitätsstandard der Bau- oder Sanierungs-maßnahme zu erhöhen ist ein Luftdichtheitstest unerlässlich. Das gibt sowohl dem ausführenden Handwerker, als auch dem Bauherren Sicherheit.

Der Energieberater Volker Lehnberger vom Büro der Stefan Holz-Energieberatung GmbH in Theilenhofen hat sich der Prüfung des renommierten Fachverband für Luftdichtheit im Bauwesen (FLiB) gestellt und ist einer von drei zertifizierten Prüfern im Umkreis von 30km um Gunzenhausen.

Eine Baumaßnahme ist in der Regel die kostenträchtigste „Anschaffung“ im Leben eines Hausbesitzers. Da sollte sowohl eine gründliche Planung als auch eine qualitativ hochwertige Ausführung sehr wichtig sein. Kommen Sie zu uns, Ihrem unabhängigen Energieberater, zu einer kostenlosen Erstberatung und klären Sie mit uns die Fragen der Lüftung und Luftdichtheit, der Heizungstechnik oder der aktuellen Fördersituation.

Stefan Holz-Energieberatung GmbH

Blower-Door

Meisterpreis der bayrischen Staatsregierung für Josephine Schlund

Im Zeichen des Klimaschutz – von einer Managerin zu Sachverständigen

Die ehemalige Klimaschutzmanagerin des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, Josefine Schlund, erhält den „Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung“ und wurde von der Deutschen Energieagentur (DENA) als „Sachverständige für Energieeffizienz für Wohn- und Nichtwohngebäude“ anerkannt.

Die seit Sommer vergangenen Jahres als Energieberaterin beim Beratungsbüro Stefan Holz in Theilenhofen bzw. Weißenburg arbeitende Diplom-Ingenieurin und ehemalige Klimaschutzmanagerin des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen Josefine Schlund hat für ihre erstklassig abgelegte Prüfung zur „Gebäudeenergieberaterin (HWK)“ vom Vizepräsident der Handwerkskammer in Nürnberg den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhalten. Damit wurde Sie als eine der Besten ihres Jahrganges ausgezeichnet. Die 32jährige Stopfenheimerin hat damit ihr Können nicht nur bei ihrer täglichen Arbeit im Planungsbüro sondern auch vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer in besonderem Maße unter Beweis gestellt.

Auch die Deutsche Energieagentur (DENA) hat die Kompetenz der jungen Ingenieurin anerkannt und Frau Schlund als Sachverständige im Bereich der Wohn- und Nichtwohngebäude in die Liste der Energie-Effizienz-Experten aufgenommen.

Die junge Mutter hat nach einer kurzen Babypause und einer Umorientierung des Landkreises in der Besetzung der Stelle des Klimaschutzmanagers das Heft in die Hand genommen und sich zu einer Spezialistin für Energieeffizienz entwickelt. Sie erstellt im Team der Stefan Holz-Energieberatung GmbH Energieausweise für Wohngebäude, Gewerbe- und Bürogebäude bis hin zu Produktionshallen und entwickelt Konzepte zur nachhaltigen Energieeinsparung für Unternehmen und Kommunen. Damit setzt Frau Schlund ihre Arbeit für den Klimaschutz direkt am Ort des Geschehens fort kann bereits große Erfolge erzielen.

Ein stetiges Fordern und Fördern im beruflichen Alltag als Hintergrund und die innere Motivation bei der Herausforderung unserer Zeit im Bereich der Planung und Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen entscheidendes zu Bewegen haben Josefine Schlund von einer Managerin zur Sachverständigen werden lassen. (Ho)